Ratgeber 17. December 2025

Ratgeber Energieausweis – Was ist er und wann wird er gebraucht?

Der Energieausweis ist beim Immobilienverkauf und -vermietung Pflicht. Wir erklären, was drin steht, welche Arten es gibt und wann er benötigt wird.

Der Energieausweis ist ein amtliches Dokument, das Auskunft über den Energieverbrauch oder Energiebedarf eines Gebäudes gibt. Bei Verkauf oder Vermietung ist er gesetzlich vorgeschrieben.

Was steht im Energieausweis?

Der Energieausweis zeigt auf einer Skala von A+ bis H, wie energieeffizient ein Gebäude ist. Er enthält unter anderem:

  • Energieverbrauchskennwert oder Energiebedarfskennwert (kWh/m² pro Jahr)
  • Wesentliche Energieträger der Heizung
  • Baujahr des Gebäudes und der Heizungsanlage
  • Modernisierungsempfehlungen

Wann muss ein Energieausweis erstellt werden?

Gemäß dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) ist ein Energieausweis bei folgenden Anlässen Pflicht:

  • Verkauf eines Gebäudes oder einer Wohnung
  • Neuvermietung
  • Neubau eines Gebäudes
  • Grundlegende Sanierungsmaßnahmen

Bei Verstößen drohen Bußgelder von bis zu 15.000 Euro.

Zwei Arten von Energieausweisen

Verbrauchsorientierter Energieausweis

Basiert auf dem tatsächlichen Energieverbrauch der Bewohner der letzten drei Jahre. Günstiger in der Erstellung, aber abhängig vom Nutzerverhalten.

Bedarfsorientierter Energieausweis

Basiert auf einer technischen Analyse des Gebäudes (Dämmung, Heizsystem, Fenster etc.) unabhängig vom Nutzerverhalten. Aussagekräftiger und für Neubauten sowie Gebäude mit weniger als fünf Wohneinheiten (Baujahr vor 1977) vorgeschrieben.

Wir helfen bei der Erstellung

Als Teil unserer Maklerdienstleistung unterstützen wir Sie bei der Einholung des Energieausweises. Sprechen Sie uns an – wir empfehlen Ihnen zuverlässige Ansprechpartner in der Region.